Fortbildungen

    Frühe Fehlgeburt- Umgang und Unterstützung dabei und danach

    mit Dorothee Struck

    • Datum: 24.10.2022 18:30 - 20:00
    • Ort: Online
    • Inhalt: Dr.in med. Dorothee Struck bringt viele Jahre Erfahrung und aktuelles Fachwissen in der Kinderwunschbehandlung als Gynäkologin mit, ist außerdem Hypnosetherapeutin und Ärtzin für Naturheilverfahren. Frühe Fehlgeburten sind leider ein häufiges Vorkommen. Ungefähr 30% aller Schwangerschaften gehen im ersten Trimenon verloren. Was für Optionen können wir der Frau, dem Paar anbieten. Wann ist es sinnvoll, zu Hause abzuwarten, der Natur ihren Lauf zu lassen, eventuell mit einem Heilpflanzen-Tee zu unterstützen und wann ist es sinnvoll, sich ins Krankenhaus zu begeben. Welche Risiken gibt es, wenn abgewartet wird. Welche Vor- und Nachteile sind zu erwarten und wir klären wir „unsere“ Frauen darüber auf, helfen ihr bei der Entscheidungsfindung für den für sie richtigen Weg. Weiterhin besprechen wir Minderung des Wiederholungsrisikos sowie Sinn und Unsinn von Untersuchungen nach einer Fehlgeburt. Schwerpunkt dieser Fortbildung sind körperliche Aspekte, Abläufe, Warnzeichen für Komplikationen und wie wir dabei die Frau unterstützen können. Psychische Aspekte des Erlebens werden auch angesprochen sind aber eher sekundär bei diesem Vortrag.
    • Kosten: 50€
    • Kosten für Hebammen-Vereinsmitglieder: 45€
    • Maximale Teilnehmer*innenzahl: 50 Personen
    • Vortragende: Dr.in med. Dorothee Struck, Gynäkologin, Hypnosetherapeutin und Ärztin für Naturheilverfahren; https://www.frauengesundheit-kiel.de/de/
    • Fortbildungspunkte ÖHG lt.§37: 6
    • Special: Video kann eine Woche nachgeschaut werden
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    Früher Schwangerschaftsverlust (Österreich und Deutschland)

    mit Janette Harazin und Eli Candussi

    • Datum: 24.11.2022 18:30 - 20:30
    • Ort: Online
    • Inhalt: Wichtige Informationen zu früher Fehlgeburt UND Schwangerschaftsabbruch- früher Schwangerschaftsverlust. Hebammen aus 2 Ländern klären auf und informieren.
    • Kosten: 50€
    • Kosten für Hebammen-Vereinsmitglieder: 45€
    • Maximale Teilnehmer*innenzahl: 15 Personen
    • Vortragende: Hebamme Janette Harazin & Hebamme und Obfrau Eli Candussi; https://janetteharazin.com/; https://eure-hebamme.at/; http://12wochen.at
    • Fortbildungspunkte ÖHG lt.§37: 8
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    Überblick über die S2k-Leitlinie ” Diagnostik und Therapie von Frauen mit wiederholten Spontanaborten”

    Dr.in Anne-Sophie Braun

    • Datum: 26.01.2023 17:00 - 19:00
    • Ort: Online
    • Inhalt: Dr.in Anne-Sophie Braun gibt einen Überblick und eine Zusammenfassung der im Mai 2022 neu erschienenen S2k- Leitlinie " Diagnostik und Therapie von Frauen mit wiederholten Spontanaborten". Außerdem berichtet Sie von der praktischen Arbeit aus der Abortsprechstunde im Uniklinikum Innsbruck.
    • Kosten: 50€
    • Kosten für Hebammen-Vereinsmitglieder: 45€
    • Maximale Teilnehmer*innenzahl: 100 Personen
    • Vortragende: Arbeitet in der Universitätsklinik für gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin in Innsbruck
    • Fortbildungspunkte ÖHG lt.§37: 8
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    Sachkundig begleiten bei Fehlgeburt

    Franziska Maurer, MSc

    • Datum: 16.03.2023 8:30 - 16:30
    • Ort: Graz/ Graz-Umgebung
    • Inhalt: Eine Schwangerschaft kann vorzeitig mit einer Fehlgeburt enden. Dies bedeutet Tod und Abschied, kurz nach dem die Frau begonnen hat, sich in ihrem Körper, in ihren Gefühlen und in ihrem Denken auf Leben und Ankommen ihres Kindes einzurichten. Den körperlichen Verlauf des Fehlgeburtsgeschehens zu kennen, gibt der schwangeren Frau Orientierung. Sie kennt damit die körperliche Selbstregulation, das leitet sie durch das ganze Geschehen. So kann sie diese Erfahrung aus eigenen Kräften erleben und bewältigen und gezielt Unterstützung in Anspruch nehmen, die sie darin bestärkt. Den begleitenden Fachleuten dient das Wissen um das körperliche und emotionale Geschehen, um die jeweilige Situation genau zu erfassen, einzuschätzen und adäquat zu handeln. Im Rahmen interventionsreicher Geburtsmedizin sind wir heute umso mehr gefordert, genau hinzuschauen, was die Physiologie eines Geschehens unterstützt – und was sie hindert. In dieser Fortbildung richten wir den Blick auf die ursprüngliche Geburtshilfe: sachkundige, bestärkende Begleitung von Frauen bei allen Ereignissen der Fruchtbarkeit.   Ziele: Die Teilnehmenden
      • kennen die Physiologie und die möglichen Verlaufsformen einer Fehlgeburt
      • vertiefen ihr Wissen zur fundierten Einschätzung der Situation und dem erforderlichen Handeln
      • kennen die Bedeutung der Selbstregulation und Selbstwirksamkeit und wie diese unterstützt werden können
      • sind sensibilisiert für das somatische und psychische Erleben der werdenden Eltern beim frühen Tod des erwarteten Kindes
        Inhalt:
      • Phänomen Fehlgeburt
      • Physiologische Bedingungen und Verlauf im ersten und im zweiten Trimenon
      • Klärung von Unsicherheiten: Dauer eines Fehlgeburtsgeschehens, mögliche gesundheitliche Komplikationen für die Schwangere und Wirkung von Interventionen
      • Erfassung und sachkundige Einschätzung der Situation und adäquates Handeln
    • Kosten: 180€
    • Kosten für Hebammen-Vereinsmitglieder: 162€
    • Maximale Teilnehmer*innenzahl: 20 Personen
    • Vortragende: Hebamme, MSc in Midwifery, Therapeutin & Dozentin
    • Fortbildungspunkte ÖHG lt.§37: folgen
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    Elternschaft & Angst- Begleitung in Folgeschwangerschaft nach dem Tod eines Kindes

    Franziska Maurer, MSc

    • Datum: 17.03.2023 8:30 - 16:30
    • Ort: Graz/ Graz-Umgebung
    • Inhalt: Eltern sein ist ein jahrelanger Prozess von Verantwortung, Herausforderung und Überforderung. Es erfordert immer wieder Anpassungen, Beruhigung, Orientierung, um am Leben mit den Kindern zu reifen und die Herausforderungen zu meistern. Das „Training“ dazu beginnt bereits in der Schwangerschaft. Eltern haben Angst, dass ihren Kindern etwas zustößt. Das ist ein natürlicher Schutz für die Kinder. Sie brauchen präsente Eltern, die nach menschlichen Möglichkeiten Gefahren von ihnen abwenden und ihnen lernen, wie sie sich selbst schützen können. Erleben Eltern den Tod ihres Kindes, erschüttert sie das zutiefst. Die Angst, dass das nochmal geschehen könnte, ist groß. Wie kann es gelingen, die Angst einzugrenzen und Vertrauen in das Kind zu haben, das jetzt kommt? Der Angst mit Kontrolle, Überwachung und Absicherung zu begegnen heißt, die eigene Ohnmacht zu verstärken. Was das bedeutet, beleuchten wir in diesem Seminar. Wir üben uns in Selbstregulation und erlangen damit ein wirksames Instrument, um die Sicherheit von innen zu stärken.     Ziel:
      • Verständnis der Angstdynamik und Grundlagen für regulierendes Verhalten und Handeln
      • Differenzierter Umgang mit „beruhigenden“ Interventionen
      • Bestärkung der Hebammen/Fachpersonen in der Begleitung verängstigter Eltern
          Inhalt:
      • Kontinuum Mutterschaft/Elternschaft: ein Prozess von Verantwortung, Herausforderung, Überforderung, von reifen und meistern
      • Entwicklung der Selbstregulation als Grundfähigkeit zum Elternsein
      • Physiologie der Angst
      • Trauma-Folgebelastung oder Reifung?
      • Die Aufgabe und Verantwortung der beteiligten Fachpersonen
      • Co-Regulation: zentrales Instrument in der Geburtshilfe
       
    • Kosten: 180€
    • Kosten für Hebammen-Vereinsmitglieder: 162€
    • Maximale Teilnehmer*innenzahl: 20 Personen
    • Vortragende: Franziska Maurer, MSc: Hebamme, MSc in Midwifery, Therapeutin & Dozentin
    • Fortbildungspunkte ÖHG lt.§37: folgen
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