Fortbildungen

    Hebammenbegleitung bei frühem Schwangerschaftsverlust

    Michi Wendt und Eli Candussi

    • Datum: 03.03.2023 9:30 - 17:30
    • Ort: Haus der Begegnung, Eisenstadt
    • Inhalt: Hebammenbegleitung bei frühem Schwangerschaftsverlust
      • Verein 12 Wochen
      • Schwangerschaftsabbruch
        • Gesetzliche Regelungen in Österreich und Europa
        • Methoden der Durchführung
        • Probleme und Konflikte
      • Frühe Fehlgeburt
        • Zahlen, Fakten und Definitionen
        • Physiologie einer frühen Fehlgeburt
        • Aus der Praxis: Kennenlernen und Verabschieden, Wassermethode, Fallbeispiel
        • Mögliche Risiken und Komplikationen
        • Kleines Wochenbett, Kinderwunsch und Verhütung
      • Selbstsorge für die Hebamme
      Fortbildung nur für Hebammen, organisiert von der Landesgeschäftsstelle Burgenland. Anmeldung im LOGIN Bereich auf Hebammen.at
    • Kosten: 150€
    • Kosten für Hebammen-Vereinsmitglieder: 150€
    • Maximale Teilnehmer*innenzahl: 20 Personen
    • Vortragende: Die Vortragenden sind beide Vorstandsmitglieder des Vereins, freiberuflich tätige Hebammen und Michi Wendt arbeitet zusätzlich in einer Klinik und ist Trauerbegleiterin
    • Fortbildungspunkte ÖHG lt.§37: 26 FBP

    Sachkundig begleiten bei Fehlgeburt

    Franziska Maurer, MSc

    • Datum: 16.03.2023 8:30 - 16:30
    • Ort: Lendhafen Graz
    • Inhalt: Eine Schwangerschaft kann vorzeitig mit einer Fehlgeburt enden. Dies bedeutet Tod und Abschied, kurz nach dem die Frau begonnen hat, sich in ihrem Körper, in ihren Gefühlen und in ihrem Denken auf Leben und Ankommen ihres Kindes einzurichten. Den körperlichen Verlauf des Fehlgeburtsgeschehens zu kennen, gibt der schwangeren Frau Orientierung. Sie kennt damit die körperliche Selbstregulation, das leitet sie durch das ganze Geschehen. So kann sie diese Erfahrung aus eigenen Kräften erleben und bewältigen und gezielt Unterstützung in Anspruch nehmen, die sie darin bestärkt. Den begleitenden Fachleuten dient das Wissen um das körperliche und emotionale Geschehen, um die jeweilige Situation genau zu erfassen, einzuschätzen und adäquat zu handeln. Im Rahmen interventionsreicher Geburtsmedizin sind wir heute umso mehr gefordert, genau hinzuschauen, was die Physiologie eines Geschehens unterstützt – und was sie hindert. In dieser Fortbildung richten wir den Blick auf die ursprüngliche Geburtshilfe: sachkundige, bestärkende Begleitung von Frauen bei allen Ereignissen der Fruchtbarkeit.   Ziele: Die Teilnehmenden
      • kennen die Physiologie und die möglichen Verlaufsformen einer Fehlgeburt
      • vertiefen ihr Wissen zur fundierten Einschätzung der Situation und dem erforderlichen Handeln
      • kennen die Bedeutung der Selbstregulation und Selbstwirksamkeit und wie diese unterstützt werden können
      • sind sensibilisiert für das somatische und psychische Erleben der werdenden Eltern beim frühen Tod des erwarteten Kindes
        Inhalt:
      • Phänomen Fehlgeburt
      • Physiologische Bedingungen und Verlauf im ersten und im zweiten Trimenon
      • Klärung von Unsicherheiten: Dauer eines Fehlgeburtsgeschehens, mögliche gesundheitliche Komplikationen für die Schwangere und Wirkung von Interventionen
      • Erfassung und sachkundige Einschätzung der Situation und adäquates Handeln
    • Kosten: 180€
    • Kosten für Hebammen-Vereinsmitglieder: 162€
    • Maximale Teilnehmer*innenzahl: 20 Personen
    • Vortragende: Hebamme, MSc in Midwifery, Therapeutin & Dozentin
    • Fortbildungspunkte ÖHG lt.§37: 21
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    Elternschaft & Angst- Begleitung in Folgeschwangerschaft nach dem Tod eines Kindes

    Franziska Maurer, MSc

    • Datum: 17.03.2023 8:30 - 16:30
    • Ort: Lendhafen Graz
    • Inhalt: Eltern sein ist ein jahrelanger Prozess von Verantwortung, Herausforderung und Überforderung. Es erfordert immer wieder Anpassungen, Beruhigung, Orientierung, um am Leben mit den Kindern zu reifen und die Herausforderungen zu meistern. Das „Training“ dazu beginnt bereits in der Schwangerschaft. Eltern haben Angst, dass ihren Kindern etwas zustößt. Das ist ein natürlicher Schutz für die Kinder. Sie brauchen präsente Eltern, die nach menschlichen Möglichkeiten Gefahren von ihnen abwenden und ihnen lernen, wie sie sich selbst schützen können. Erleben Eltern den Tod ihres Kindes, erschüttert sie das zutiefst. Die Angst, dass das nochmal geschehen könnte, ist groß. Wie kann es gelingen, die Angst einzugrenzen und Vertrauen in das Kind zu haben, das jetzt kommt? Der Angst mit Kontrolle, Überwachung und Absicherung zu begegnen heißt, die eigene Ohnmacht zu verstärken. Was das bedeutet, beleuchten wir in diesem Seminar. Wir üben uns in Selbstregulation und erlangen damit ein wirksames Instrument, um die Sicherheit von innen zu stärken.     Ziel:
      • Verständnis der Angstdynamik und Grundlagen für regulierendes Verhalten und Handeln
      • Differenzierter Umgang mit „beruhigenden“ Interventionen
      • Bestärkung der Hebammen/Fachpersonen in der Begleitung verängstigter Eltern
          Inhalt:
      • Kontinuum Mutterschaft/Elternschaft: ein Prozess von Verantwortung, Herausforderung, Überforderung, von reifen und meistern
      • Entwicklung der Selbstregulation als Grundfähigkeit zum Elternsein
      • Physiologie der Angst
      • Trauma-Folgebelastung oder Reifung?
      • Die Aufgabe und Verantwortung der beteiligten Fachpersonen
      • Co-Regulation: zentrales Instrument in der Geburtshilfe
       
    • Kosten: 180€
    • Kosten für Hebammen-Vereinsmitglieder: 162€
    • Maximale Teilnehmer*innenzahl: 20 Personen
    • Vortragende: Franziska Maurer, MSc: Hebamme, MSc in Midwifery, Therapeutin & Dozentin
    • Fortbildungspunkte ÖHG lt.§37: 21
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    Schuld und Schuldgefühle bei frühem Schwangerschaftsverlust

    Mag.a Carmen Klein, Psychologin

    • Datum: 24.05.2023 9:00 - 17:00
    • Ort: Lendhafen Graz
    • Inhalt: Der Tod des eigenen Kindes ist ein traumatisches Erlebnis für die werdenden Eltern – unabhängig davon, in welcher Schwangerschaftswoche der Verlust passiert. Viele Eltern machen sich selbst große Vorwürfe, suchen die Ursache für die Erkrankung oder den Tod ihres Kindes bei sich. Sie geben sich die Schuld und entwickeln Schuldgefühle, die unterschiedlich stark ausgeprägt sein können. In der Begleitung dieser Eltern wird oft versucht, ihnen die Schuldgefühle zu nehmen um sie zu entlasten. Doch Schuldgefühle haben eine Funktion – sie spielen eine wichtige Rolle bei der Bewältigung und im Trauerprozess.
      • Auseinandersetzung mit den Begriffen Schuld und Schuldgefühl
      • Funktion und Bedeutung von Schuldgefühlen
      • Umgang mit Schuldgefühlen von Sternenkindeltern als begleitende Fachperson
      • Fallbeispiele für die Bedeutung von und den Umgang mit Schuldgefühlen bei Fehl- und Todgeburten sowie bei medizinisch indiziertem Schwangerschaftsabbruch7
    • Kosten: 130€
    • Kosten für Hebammen-Vereinsmitglieder: 117€
    • Maximale Teilnehmer*innenzahl: 20 Personen
    • Vortragende: Die Vortragende ist Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin und Notfallpsychologin. Sie arbeitet in Graz in freier Praxis und konzentriert sich auf die Begleitung von Sternenkindeltern in ihrer Trauer, bei Folgeschwangerschaften sowie allgemein beim Thema unerfüllter Kinderwunsch und ungewollte Kinderlosigkeit.
    • Fortbildungspunkte ÖHG lt.§37: 24
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    TERMIN NOCH NICHT FIXIERT! Histologie, Obduktion, Fetalpathologie

    Dr. med. Elise Gradhand, FÄ für Pathologie mit Subspezialisierung in Kinder- und Perinatalpathologie des Universitätsklinikums Frankfurt/Main

    • Datum: 31.12.2023 16:00 - 18:00
    • Ort: Online
    • Inhalt: Coming soon Termin folgt noch!
    • Kosten: 50€
    • Kosten für Hebammen-Vereinsmitglieder: 45€
    • Maximale Teilnehmer*innenzahl: 40 Personen
    • Vortragende:
    • Fortbildungspunkte ÖHG lt.§37: folgen
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